Kapitel 01
Grundlagen und Systemlogik
Verstehen, welches Problem EvidMed löst und wie die Bausteine Quelle, Treffer, Sammlung, Dokument und Auswertung zusammenwirken.
- Zielgruppe
- Alle Rollen
- Lesedauer
- 15 Minuten
Was EvidMed leistet
EvidMed verbindet öffentliche Fachdatenbanken mit den eigenen Dokumenten einer Organisation und macht daraus eine belegbare Entscheidungsgrundlage. Jede Aussage, die das System erzeugt, verweist auf ihre Quelle.
Der Nutzen entsteht nicht durch mehr Treffer, sondern durch geordnete, nachvollziehbare Treffer: Recherche, Bewertung, Ablage und Auswertung liegen in einem System und bleiben rückverfolgbar.
- EvidMed ersetzt keine medizinische oder juristische Beurteilung. Es strukturiert Evidenz für die fachliche Entscheidung.
Die fünf Bausteine
Alle Module bauen auf fünf Objekten auf. Wer diese Begriffe sicher benutzt, findet sich in jedem Modul sofort zurecht.
- 1Quelle — eine angebundene Fachdatenbank oder ein interner Bestand, aus dem Treffer stammen.
- 2Treffer — ein einzelnes Ergebnis mit Titel, Herkunft, Datum und stabiler Kennung (DOI, PMID).
- 3Sammlung — thematische Mappe, in der Treffer und Dokumente für einen Zweck zusammengeführt werden.
- 4Dokument — eine hochgeladene Datei des Mandanten, die verarbeitet und durchsuchbar gemacht wird.
- 5Auswertung — eine quellengestützte Antwort oder Zusammenfassung mit Zitatnachweis.
Mandant, Rollen und Sichtbarkeit
EvidMed ist mandantenfähig. Jeder Mandant sieht ausschließlich eigene Quellenkonfigurationen, Sammlungen, Dokumente und Auswertungen. Die Trennung wird in der Datenhaltung erzwungen, nicht in der Oberfläche.
- 1Mitglied — recherchiert, liest Sammlungen, erzeugt Auswertungen.
- 2Bearbeiter — legt Sammlungen an, lädt Dokumente hoch, pflegt Metadaten.
- 3Administrator — verwaltet Personen, Rollen, Quellen, Aufbewahrung und Integrationen.
- Wechseln Sie den Mandanten über die Kopfzeile, wenn Ihr Konto mehreren Organisationen zugeordnet ist.